百世修來同船渡,千載修得共枕眠。 / 百世修来同船渡,千载修得共枕眠。
Mittwoch, 7. April 2010 - 12:32 Uhr
Meine letzten Stunden brechen an...
Was Nina kann, kann ich natürlich auch: Mein persönliches "vermissen" und "nicht vermissen" Ranking:
Was ich vermissen werde:
1. Jia jia tang bao - ein wirklich sehr gutes, sehr günstiges bao zi Restaurant wo
ich oft Mittag gegessen habe (und mir der ungefähr 100 jährige Chef empfohlen hat doch besser Burger essen zu gehen weil ich
von seinem Zeug doch nicht recht satt werde)
2. Im Zapatas Montags kostenlos mit Bier betrinken
3. 1,50 Euor für ein Menü bei McDonalds bezahlen
4. Als Langnase etwas besonderes zu sein
5. Ajisen Essen
6. Der Geruch der Straßen
7. Ganz viele Chinesen
8. Eigentlich das ganze chinesische Essen
9. Das morgentliche Bus Fernsehen ("bis zur expo sind es noch xx Tage" )
10. Ampelmännchen (und -frauchen)
11. Morgens ins Büro zu schleichen, ausgiebig Mittag zu essen - ach eigentlich meine ganze Arbeit hier (zumindest ein bisschen :-) )
Was ich gar nicht vermissen werde:
1. Dass es überall - aber auch überall - nach frisch gestrichener, lösemittelhaltiger Farbe riecht
2. Herrn Wang - stellvertretend für alle Taxifahrer die mich schon betrogen haben (er brauchte für die 10 km ganze 19 km)
3. Herrn Zhang - stellvertretend für alle anderen Busfahrer die Vollgas bis zur Haltestelle fahren um dann eine Vollbremsung machen und nachdem es die Mehrheit der Umgefallenen geschafft hat, sich aufzurichten, vorzeitig die Türen schließt sodass man an der nächsten Haltestelle aussteigen muss
4. Einige Chinesen
5. Die ganzen Leute hier ohne Brillengläser (fahr ich etwa mit nem Rollstuhl rum?)
6. Gefakten Jacky (bzw. den wird mein Bauch nicht vermissen ;-))
Samstag, 20. März 2010 - 09:26 Uhr
1957 als einer der ersten Europäer in China

und so schauten ihn die Kinder an...
Samstag, 20. März 2010 - 09:24 Uhr
Shanghai Art Museum - Marc Riboud

Samstag, 20. März 2010 - 09:21 Uhr
Introducing... Shanghai Trambahn - 电车

Da fährt sie nun, die erste (neue) Straßenbahn in Shanghai. Seit 1.1.2010 ist sie in Betrieb. Natürlich ist es nicht einfach nur eine Straßenbahn - hey wir sind hier in China! Es ist eine ein-schienige Straßenbahn. Ich habe keine Ahnung wie das gehen soll (Warum kippt sie nicht einfach um?) - aber es hat einen entscheidenden Vorteil: Das Teil fährt absolut lautlos - kein nerviges Quietschen mehr in den Kurven.
Ich würde mich nicht wundern, wenn wir das in Deutschland entwickelt haben und dann aber zu blöd waren es einzusetzen. Wir sind schließlich in Berlin damit beschäftigt, Bremsen und Räder zu erneuern. Wann wurde nochmal das Rad erfunden?... ach egal.
Samstag, 20. März 2010 - 09:16 Uhr
innen - fast wie in einer BVG Bahn

okay ich gebe es zu: Ich habe die Augen geschlossen und mir vorgestellt, ich sitze in einer M8 und fahre zur Rosa-Luxemburg Straße. Irgendwie kam ich dann aber doch nicht aus Shanghai raus...
Samstag, 20. März 2010 - 09:13 Uhr
die letzte Station

Samstag, 20. März 2010 - 09:12 Uhr
die erste Station der 10km langen Strecke

Samstag, 20. März 2010 - 09:09 Uhr
Shanghai Technology Park Station...

erst fuhr die Bahn oben - und nun unten
Samstag, 20. März 2010 - 09:07 Uhr
Das Leben muss weiter gehen....

Blick vom Shanghai Science and Technology Museum auf den Century Park
Dienstag, 16. März 2010 - 11:08 Uhr
Daheim ist, wo du bist!
Vor nunmehr 77 Tagen stieg ich am Berliner Hauptbahnhof in den ICE 1505, der mich mit Umstieg in Frankfurt und Dubai nach Shanghai bringen sollte. Im Schlepptau: ein gut gefüllter Koffer, Reisetabletten und eine wage Ahnung, was mich erwarten würde. Neben mir: Tom, mit bereits überfülltem Koffer und einem erwartungsvollen Lächeln im Gesicht.
Heute, 11 Wochen, eine nervenaufreibende Schrottimmobilie, einen erfolgreichen Sprachkurs und eine spannende Beijing-Reise später, sitze ich hier, inmitten vieler Chinesen und einiger Langnasen und resümiere vor meiner anstehenden Abreise noch ein wenig.
Zunächst und als wichtigstes bleibt wohl festzuhalten, dass ich mein Ziel erreicht habe. Ich habe mein Sprachlevel um ein vielfaches verbessern können. Und aufgrund der Tatsache, dass ich bei meiner Ankunft nicht mal annähernd wusste, wo ich überhaupt Chinesich Unterricht nehmen kann, finde ich das ein beachtliches Ergebnis. Ausgerechnet an genau meine Sprachschule zu geraten, mit lediglich 2 anderen Leuten im Kurs, manchmal sogar mit Einzelunterricht, war ein glücklicher Zufall, den ich definitv zu schätzen weiß.
Zwar verlief meine Wohnsitutation nicht planungsgemäß, eher mit viel, viel hin und her. Letztendlich stellte sich das Endergebnis aber doch als ideale Lösung heraus. Wer hätte gedacht, dass zwei so extreme Dickköpfe es solange gemeinsam in einem Zimmer aushalten? Die dadurch ersparte Umherfahrerei und Planerei wiegt wohl einfach schwerer als ein paar rumliegende dreckige Socken oder mal ein nächtlicher Ellenbogenhieb.
Rückblickend kann ich sagen: ich habe alles gemacht und erlebt, was ich mir vorgenommen hatte, was ich wollte und was in dieser Zeit ohne erhöhten Stresslevel möglich war. Ich habe: mich durch etliche chinesische Restaurants und Suppenküche gegessen, viele sehenswerte und auch nicht sehenswerte Museen besucht, unmengen winzig kleiner und riesen großer Geschäfte durchstöbert, Menschen verschiedenster Nationen kennen gelernt, schäbige Hinterhöfe und auch moderne Wolkenkratzer erkundet, mich mit Chinesen angeschrien aber auch verbündet, mindestens 10 verschiedene Buslinien ausprobiert (mal mehr mal weniger erfolgreich), mit Taxifahrern über künstlich verlängerte Routen gestritten, die Gemütlichkeit des Grases in einer Hand voll Parks ausgetestet, alle bekannten Hotelbars der Stadt besucht, eine chinesische Kaffefahrt mitgemacht, die Große Mauer bestiegen, den Tianán men-Platz besichtigt, mich mit den Leuten vom Schneidermarkt angelegt (weil sie den Vorgang des Kopierens jedenfalls bei meinen Sachen nicht so ernst genommen haben), eine Sprachpartnerin gefunden (die im September auch nach Berlin kommt), und noch vieles mehr.
Nach all dem kann ich sagen, nach meiner Rückkehr nach Deutschland wird mir nicht fehlen, dass
-man hier die Straße gerne als Auffangbecken für jegliche Körperflüssigkeiten benutzt
-Männer hier fast grundsätzlich nicht nur ungepflegte sondern auch lange Fingernägek haben
-alle motorisierten Gefährte über rote Ampeln fahren und einen auch noch anhupen, wenn man selbst bei grün geht
Vermissen werde ich ab Mittwoch aber auf jeden Fall:
-aus der Bar im 93. Stockwerk des drittgrößten Gebäudes des Welt auf die Stadt runtergucken zu können
-Ajisen (japanisches Fast-Food Restaurant)
-warme Bao zi für 1 Kuai und Bus fahren für 2 Kuai
-Chinsesn, die sich riesig freuen, eine Langnase zu sehen
-Montags im Zapata Margarita trinken für lau
-TOM
Zum Abschluss noch ein Gedanke:
Während meiner ersten Wochen hier in Shanghai, hat meine Mama mich via Internet regelmäßig mit dem Hörspiel des Buches „Alle sieben Wellen“ versorgt. Darin geht es um zwei Menschen, die lediglich via Email kommunizieren, an sich also nur eine virtuelle Beziehung haben. Irgendwann schreibt einer von den beiden dann den Satz: „Daheim ist, wo du bist!“ In Anbetracht meiner langen Abwesenheit von zuhause hat mich das sehr nachdenklich gemacht. Wo ist denn eigentlich mein Daheim? Ist es da, wo ich längere Zeit wohne, oder wo meine Familie wohnt, oder wo all meine Sachen sind? Aufgrund des Internets kann man wohl überall auf der Welt daheim sein, denn Familie und Freunde können dadurch immer mit kommen. Richtig zufrieden stellen tut mich diese Antwort allerdings nicht. Wer also eine bessere hat, darf sich gerne melden.
Ich jedenfalls habe die Koffer gepackt und mache mich morgen auf den Weg in meine Heimat- somit bleibt mir jetzt nur noch zu sagen:
Zai Jian Shanghai, du wirst mir fehlen!
Dienstag, 16. März 2010 - 11:03 Uhr
Hot Pot essen

mhhh, was schwimmt denn da in Tom´s Curry Hotpot?!
Montag, 15. März 2010 - 02:12 Uhr
Auch hier ist wohl kein Kommentar nötig- schmunzeln reicht!

Montag, 15. März 2010 - 02:11 Uhr
Der chinesische PC Lieferdienst...

... garantiert pünktlich - auch bei Stau.
Montag, 15. März 2010 - 02:09 Uhr
So nah geht´s schon ran!

-an den chinesischen Pavillion auf der Expo!
Montag, 15. März 2010 - 02:07 Uhr
Wie bitte???

Ja, es ist keine optische Täuschung, dieser Apfel kostet wirklich 198 Yuan- macht grob 20 Euro- für EINEN. Hätte dieses Exemplar im Paradies gehangen, Eva wäre mit Sicherheit nicht in Versuchung geraten.
Montag, 15. März 2010 - 02:04 Uhr
Irgendwas stimmt da doch nicht?!

Montag, 15. März 2010 - 02:02 Uhr
Suchbild 2

Montag, 15. März 2010 - 02:01 Uhr
Suchbild 1

Sonntag, 7. März 2010 - 06:03 Uhr
Fasching, oder was?
Laut Wikipedia handelt es sich bei einer Brille um eine vor den Augen getragene Konstruktion, die in den überwiegenden Fällen als optisches Hilfsmittel Fehlsichtigkeiten und Stellungsfehler der Augen korrigiert. Auch als modisches Accessoire kann sie von Bedeutung sein..
Ich möchte hierzu ergänzen: Diese Definition gilt ausschließlich im westlichen Kulturraum.
Für China lautet die Definiton für Brille laut meinen Beobachtungen wie folgt: Bei einer Brille handelt es sich um eine vor den Augen getragene Konstruktion, die in den überwiegenden Fällen als modisches Accessoire das eigene optische Auftreten korrigieren soll- der an sich primär wichtige Hauptbestandteil, die Gläser, können dabei vernachlässigt werden. In Ausnahmefällen kann die Brille auch als optisches Hilfsmittel in Erwägung gezogen werden.
Wieso ich mit den Chinesen hier so streng ins Gericht gehe? Weil es hier Unmengen an Mitbürgern gibt (und lass es nur 1 % sein, das ist schon zu viel), die Brillen ohne Gläser auf der Nase haben. Sag mal, haben wir denn Fasching, oder was? Ich gehöre zu den 64 % der Deutschen Bürger, die eine Brille tragen. Ich gehöre dabei zu denen, die ohne dieses optische Hilfsmittel nicht aus dem Haus gehen können, ohne mit großer Wahrscheinlichkeit vor den nächsten Baum zu laufen. Ich bin ohne Brille geradezu hilflos; man kann quasi sagen, ich habe eine Behinderung. Und diese pupertierenden chinesischen Teenies hier sind wirklich der Meinung, Brillen sind ein Spaß? Ein lustiges Accessoire, bei dem man sich sogar die Gläser sparen kann? Kaufen die sich demnächst auch ein paar Rollstühle, bekleben sie mit Glitzerstickern und fahren damit ein wenig rum, weil irgendwo jemand verkündet hat, das wäre cool?
Liebe Chinesen zwischen 15 und 25 Jahren, wenn ihr schon nicht in der Notlage seid, eine Sehhilfe zu benötigen, macht euch doch wenigstens die Mühe, so zu tun, als sei die Konstruktion auf eurer Nase echt. Wenn man schon die Wimpern durchs Gestell luken sieht, wird’s absurd. Ich sage euch das auch um eurer selbst Willen- ich mag mich nämlich nur ungern daran erinnern, wie hart die Lektion war, zu erkennen, dass Buffalo Plateuschuhe einfach niemanden schöner machen.
-nina-
Freitag, 5. März 2010 - 08:31 Uhr
Mhhhh...

...Erdbeertörtchen- das schmeckt nach Sommer!
Freitag, 5. März 2010 - 08:29 Uhr
französische Bäckerei in Gubei

Kirstens Bekannter Laurent hat diese Woche seine zweite eigenen Bäckerei im Stadtteil Gubei eröffnet- selbstverständlich waren wir als erste da, um alles wegzuessen bevor wer anderes das tut. Angefangen von Pain au Chocolat, über schoko-und kaffee Eclaire bis hin zur Spinatquiche. Gut produzierte Backwaren nach westlicher Definition sind nämlich nicht so einfach zu kriegen.
Freitag, 5. März 2010 - 08:24 Uhr
Das lasse ich mir mit Kirsten zusammen natürlich nicht entgehen

Da ich nicht ganz sicher bin, ob ich Kirsten hier im Blog schon vorgestellt habe: Ich habe sie bei der Anmeldung in der Sprachschule kennen gelernt, also ganz am Anfang meiner China Reise, und tingele seit dem mit ihr regelmäßig durch Shanghai. Sie ist übrigens Amerikanerin.
Freitag, 5. März 2010 - 08:21 Uhr
92 Stockwerke über dem Erdboden- im World Finance Center

...und Mittwochs fließt für die Damenwelt der Sekt für lau. Neidisch, wa?!
Freitag, 5. März 2010 - 08:17 Uhr
Beijing Opera in der Shanghaier Oper

Mit dem Blick darauf, sich der einheimischen Kultur etwas mehr anzunehmen, wurden die Tickets für diese Vorstellung gekauft. Die "Beijing Opera" dürfte als bekannteste Form der chinesischen Oper ja schließlich sehr sehenswert und interessant sein- dachten wir. Leider hatte uns bis dato noch niemand verraten, dass es sich dabei eher um eine chinesische Version des Musikantenstadl handelt: Eine eher gewöhnungsbedürftiger und definitiv nicht ansprechender Gesang + traditionelle Kostümierung + ausschließlich Graukappen im Publikum. Nachdem nach 45 min dann auch noch die Sprachübersetzung auf dem am Bühnenrand befindlichen Monitor verschwunden war, haben wir es aufgegeben. Ich finde das ok- schließlich würde ich auch niemandem zumuten, mehr als siebeneinhalb Minuten Florian Silbereisen zuzusehen
Montag, 1. März 2010 - 12:46 Uhr
Verdrehte Welt

das bild haben wir 2008 gemacht
Man sollte doch meinen, das der alljährliche Sieger unter den schlimmsten öffentichen Verkehrsmitteln die S-Bahn-Berlin ist. Verspätete bis gar keine S-Bahnen, wenn, dann vollkommen überfüllte, und dass zyklisch. Denn sobald ein Problem behoben ist (gebrochene Achsen), dann das nächste (defekte Bremsen) und noch eines (die Kälte).
Ich jedoch vergebe den Preis dieses Jahr an die Busse und Bahnen in Shanghai. Nicht wegen der Busse und Bahnen an sich. Die mögen auch so ihre Macken haben. Im Unterschied zu den Berliner Verkehrsmitteln arbeiten die Fahrgäste hier jedoch gegeneinander nicht miteinander (man denke nur welche Freundschaften und vielleicht sogar Ehen im gemeinsamen Groll gegen die Berliner S-Bahn geschlossen wurden- all das Chaos war doch vertretbar, weil man nicht allein war, zusammengehalten hat im Kampf gegen den Kapitalismus). In Shanghai zieht man es jedoch vor, andere zu schubsen und zu schieben, um bloß den letzten freien Platz zu bekommen. Es ist wirklich unvorstellbar, was für ein gerenne los geht, sobald der anfahrende Bus seine Türen öffnet. Dann gibt es kein halten mehr. Auch sobald irgendwo während der Fahrt ein Platz frei wird, wird dem Bekannten am anderen Ende des Busses zugeschrien: Hey Wang, schnell, hier ist was frei. Setz dich- SCHNELL, bevor ein anderer den Platz kriegt.
In der U-Bahn zeichnet sich der Wahnsinn dadurch aus, dass sobald die Bahn seine Türen öffnet, die draußen stehenden wie wild IN den Zug reindrängen ohne die Aussteigenden vorher rauszulassen- mit ausgestreckten Ellenbogen versteht sich. Das ist nicht nur an sich schon dumm. Jedem sollte doch wohl klar sein, dass es wirklich einfach keinen Sinn macht zuerst reinzudrängel. Aber es ist noch blöder, weil wirklich an jedem Bahnsteig auf dem Boden vor den Ubahntüren auch nochmal beschrieben ist, wie das ganze Prozedere von statten gehen soll: erst rauslassen, dann einsteigen. Aber wie gesagt: um nichts in der Welt will man den letzten freien Platz kampflos aufgeben.
Umso verwirrender ist für mich folgendes Phänomen:
Sobald jemand einen Bus oder eine Bahn betritt, dem man eine Hand voll Falten attestieren könnte (also ein Rentner), geht das Gerenne in die entgegengesetzte Richtung los. Die nahe Sitzenden springen auf, als hätten sie auf heißer Kohle gesessen, und nötigen die älteren Mitbürger nahezu, den Sitzplatz anzunehmen. Da wird sogar an Jacken gezogen, um seinen kämpferisch ergatterten Sitzplatz wieder los zu werden. Ist das einfach der Respekt vor dem Alter, oder gibt es hier ein Punktesystem wie Payback, wo man für jeden platzierten Rentner eine Prämie bekommt? Ich jedenfalls halte mich mit dem voreiligen Anbieten von Sitzplätzen schon seit Jahren zurück- in Berlin wird das regelmäßig als Beleidigung empfunden. Allerdings haben die reiferen Mitbürger in Berlin ja auch nicht so eine schmeichelde Metrokarte wie hier, die bei jedem Buseinstieg tönt: lao nian ka- alte Leute Karte. Man braucht hier also gar nicht erst veruschen, das Alter zu vertuschen.
Ich möchte mir defintiv nicht anmaßen, dass ein oder andere Verhalten voreilig zu verurteilen, doch geht es mir nach meinem westlichen Verständnis nur schwerlich ein. Ich jedenfalls habe mir angewöhnt, den Spieß mal umzudrehen und mit 90 Grad angewinkelten Ellenbogen AUS der Ubahn auszusteigen. Was meint ihr, was das für verwirrte Blicke auf sich zieht, wenn lao wai Chinesen mit ihren eigenen Methoden aus dem Weg schiebt. Nun ja, langsam glaube ich jedenfalls zu verstehen, warum die Chinesen das so machen: es macht einfach höllisch Spaß- und wie schon Roberto Blanco wusste: ein bisschen Spaß muss sein :D
-nina